Kein Spiel auf Augenhöhe – Amateure siegen gegen Walchsee!

Eine gute erste Spielhälfte genügte den Kufsteiner Amateuren zu einem nie gefährdeten 3:1 Heimsieg über einen ersatzgeschwächten SV  Walchsee. Bei Kufstein probierte es Stefan Hussl nach seiner Verletzungspause von Beginn an, spielte 90 Minuten durch und hatte in der 43. Spielminute seine beste Tormöglichkeit. Nach guter Vorarbeit von Niko Schneebauer auf der rechten Torraumlinie schoss der RLW-Stürmer über das Tor. Bei Walchsee musste sogar Alt-Haudegen Florian Loferer für 71 Spielminuten ran, der in der nicht vorhandenen Offensive der Gäste, an vorderster Front somit ziemlich in der Luft hing. Trotzdem gelang ihm nach einem Eckball ein stark angesetzter Kopfball an den Innenpfosten (66.) des bis dahin nicht geprüften FCK Schlussmann Julian Weiskopf, der dadurch zur Torverhinderung erstmals in diesem Spiel einen Körper-Bodenkontakt benötigte.

Zum Spiel:

In der ersten guten Spielhälfte für die Amateure wussten diese auch mit Toren zu glänzen. Den Auftakt machte Niko Schneebauer in der zwölften Spielminute. Eigentlich machte im Anschluss Boris Gveric mit seinen Treffern zum 2:0 und 3:0, nach 27 Spielminuten schon alles klar. Im zweiten Spielabschnitt stellten die Festungsstädter nicht unbedingt das Fußballspielen ein, aber der Zug auf einen Abschluss zu einem weiteren Treffer fehlte komplett. Die beste Möglichkeit hatte der quirlige junge Patrick Deutsch, der alleinstehend vor dem gegnerischen Torhüter scheiterte. Überraschend der Ehrentreffer der Gäste. Die Spieler des SV Walchsee waren auch auf Grund der verhaltenen Kufsteiner Gangart in den zweiten Spielhälfte besser im Spiel und erzielten durch Michael Schönauer den Ehrentreffer (76.). Spannender wurde das Spiel aber dadurch nicht.

 Fazit des Spieles:

Kufstein eine Hälfte Top und eine Flop, hätte gegen diesen SVW auch das Torverhältnis verbessern können. Walchsee zog sich ohne einiger Leistungsträger wie Weigl und Praschberger vom Ergebnis aus gesehen und einer stärkeren zweiten Spielhälfte noch gut aus der Affäre.

Bericht: Friedl Schwaighofer