Die Überraschung blieb aus …

Viel hatte man sich im Lager des FC Kufstein vorgenommen, letzten Endes steht man aber mit leeren – aber mit der Erfahrung, gegen einen Bundesligisten gespielt zu haben – Händen da. Auch eine prall gefüllte KufsteinArena konnte nichts daran ändern. Die Heimischen wurden vom Publikum toll unterstützt und der FC Kufstein hofft, viele auch bei den nun folgenden Meisterschaftsspielen begrüßen zu können.

Zu Beginn war es die Heimmannschaft, die die erste Chance vorfand. 

Aber mit Fortdauer der Partie wurde jedem klar, dass es schwer werden wird, gegen den übermächtigen Gegner zu bestehen. Dazu kam auch noch, dass die Gäste bereits in der 5. Minute durch Andrei Ivan in Führung gingen. Er wurde links ideal in Szene gesetzt und ließ Lukas Tauber im Tor keine Chance. Rapid war aggressiver, lauffreudiger und hatte viele Möglichkeiten. In der 19. Minute bereits der 2. Treffer, dieses Mal war Veton Beisha der Torschütze. Entstanden ist das Tor ähnlich wie das 0 : 1 über die linke Seite. In der 24. Minute konnte der Neuzugang Mohamadou Idrissou nach Flanke von Stefan Schreder den Ball per Kopf nicht im Tor der Gäste unterbringen. Zwei Minuten später rettete Matthias Theiner zur Ecke und verhinderte so das 0 : 3. Dieses erzielte nur wenige Minuten später Deni Alar – er wurde ideal frei gespielt und ließ Lukas Tauber im Tor der Heimischen keine Chance. Die letzte Möglichkeit, noch vor der Halbzeit ein Tor zu erzielen, hatte der Rückkehrer Emre Yildiz, sein Volley ging aber knapp neben das Tor (45.). Mit 0 : 3 ging es in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn war es Kufsteins Kapitän Matthias Treichl, der mit einem Freistoß Gästegoalie Tobias Knoflach prüfte, dieser war aber auf dem Posten und wehrte den Ball zur Ecke ab. Dann folgte die beste Zeit der Heimischen, doch der 4. Treffer durch Deni Alar, der wieder ideal frei gespielt wurde und Lukas Tauber erneut keine Möglichkeit der Abwehr bot, war dann die Entscheidung (58). Eine Minute später stand Deni Alar wieder allein vor Lukas Tauber, doch dieses Mal verhinderte ein Bein eines Verteidigers den nächsten Treffer für den SK Rapid Wien. Diesen erzielte in der 62. Minute dann aber Andrei Ivan und nach diesem vergaben die Hütteldorfer weitere gute Einschußmöglichkeiten fast kläglich und so endete das Spiel nach 90 Minuten mit einem 0 : 5.

Fazit: Ein übermächtiger Gegner, ein prall gefülltes Stadion, gute Stimmung und ein friedliches Fußballfest war ein Erlebnis für die Mannschaft und den FC Kufstein.

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