Kein Spiel für schwache Nerven!

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Ein temporeiches und abwechslungsreiches Spiel bot sich den Zuschauern an diesem Abend in der KufsteinArena. Von Beginn an wollten beide Mannschaften sofort ins Spiel finden. Dies gelang den Heimischen besser, denn in der 3. Minute setzte Marco Hesina den Tormann unter Druck, der Abschlag traf diesen am Bein und der Ball verfehlte nur knapp das Tor. Die Kufsteiner weiter im Vorwärtsgang und in Minute 11 die nächst gute Möglichkeit, doch Daniel Wurnigs Schuss landete in den Händen des Goalies. In Minute 14 spielte Marco Hesina ideal auf Stefan Hussl, dieser vergab alleinstehend die 1 : 0 Führung. Doch eine Minute später traf er mit einem Drehschuss zum 1 : 0. Dabei verletzte er sich und musste ausgetauscht werden. Matthäus Taferner dribbelte sich in der Mitte durch, doch sein Schuss ging über die Querlatte (18.). Beide Mannschaften hielten das Tempo hoch, es ging munter hin und her, doch keines der Teams konnte dabei nenneswerte Tormöglichkeiten herausarbeiten. Mit der verdienten Führung ging es in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn eine ganz andere Innsbrucker Mannschaft. Sie ließ plötzlich Ball und Gegner laufen und setzte die Hintermannschaft gehörig unter Druck. In der 49. Minute hatten die Amateure aus Innsbruck die bis dahin beste Chance auf ein Tor, doch der Ball strich haarscharf am langen Eck vorbei. Nur einige Minuten nachher passierte Lukas Tauber beim Abschlag ein Fehler, der Ball landete bei Matthäus Taferner, dieser konnte den Ball aber nicht im leeren Tor unterbringen. Die Heimmannschaft erzeugte Gefahr im Konter: nach einem guten Angriff kam der Ball zu Sinan Bicer, doch dieser traf das Tor nicht. In der 63. Minute rettete Stefan Schlichenmaier in letzter Sekunde zur Ecke, die aber nichts einbrachte. Die junge Garde des FC Wacker machte weiter Druck, agierte aber im Abschluss zu harmlos, sodass der FC Kufstein das Ergebnis über die Zeit brachte und nach langer Zeit wieder ein Mal einen Sieg über die Amateurmannschaft des FC Wacker Innsbruck feiern konnte.

Fazit: Ein Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten und einem schmeichelndem Sieg, der den Zuschauern viel Nerven raubte.