Ein torreiches Derby mit einem verdienten Sieger!

Zu Beginn des Spieles gedachten beide Mannschaften in einer Trauerminute an den verstorbenen Co-Trainer Icko Hasanbasic, der bei beiden Vereinen als Spieler oder Trainer tätig war.

Nach einem kurzen Abtasten waren es die Wörgler, die durch Hermann Achorners Flachschuss ins lange Eck mit 1 : 0 in Führung gingen. In weiterer Folge erzeugte die Heimmannschaft vor allem bei Standards Gefahr vor dem Gehäuse von Lukas Tauber, der sich mehrmals auszeichnen musste, um nicht noch höher in Rückstand zu geraten. Die Kufsteiner Mannschaft fand nie ins Spiel, zu viel Abstimmungs- und Abspielfehler waren zu beklagen. Anders die Heimischen: nach einem Freistoß war es erneut Hermann Achorner, der mit seinem Flachschuss für Gefahr sorgte – sein Schuss ging dieses Mal aber am langen Eck vorbei ins Out (36.). In der 38. Minute nützte Maximilian Pfeifer eine Unachtsamkeit in der Kufsteiner Hintermannschaft aus und erzielte das 2 : 0. Jetzt erst wurden die Kufsteiner etwas wachgerüttelt und in der 41. Minute der erste gefährliche Schuss aufs Tor der Wörgler von Sinan Bicer. Als dann in der 43. Minute Marco Hesina zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt auf 2 : 1 stellte, glaubte man, dass es nach der Pause vielleicht besser werden könnte.

Kufstein hatte zu Beginn der 2. Hälfte zwar etwas mehr vom Spiel, das Tor erzielte aber Wörgl. Peter Kostenzer ließ Stefan Schlichenmaier schlecht aussehen und erzielte in der 50. Minute das 3 : 1. Jetzt reagierte Trainer Markus Duftner und brachte Stefan Hussl und Lovre Kenzevic ins Spiel. Stefan Hussl verkürzte in der 64. Minute auf 3 : 2 Kufstein nun etwas mehr im Vorwärtsgang, aber das siegbringende Tor erzielten die Heimischen durch einen klassischen Konter über rechts.

Die Hereingabe verwertete Peter Kostenzer mit seinem 2. Treffer an diesem Abend zu 4 : 2 Endstand.

Fazit: Nach dem Spiel herrschte Trauerstimmung bei den an diesem Abend schwachen Kufsteinern.