Heimdebakel gegen den SC Imst!

Nachdem 4 Stammkräfte (Gercaliu, Juffinger, Gavric, Gündogdu) gesperrt und 2 weitere (Feichtner und Margic) durch Verletzungen bzw. Krankheit nicht zur Verfügung standen, mussten die Heimischen alles aufbieten, was noch zur Verfügung stand. Darunter auch Spieler, die in der zweiten Mannschaft kaum zum Einsatz kommen. Alles andere als eine klare Niederlage wäre eine Überraschung gewesen.

Die Gäste, die am Pfingstmontag Halbfinalgegner im TFV Kerschdorfer Cup in der Kufstein Arena sind, begannen stark, ließen Ball und Gegner laufen und gingen bereits in der 12. Minute durch einen schönen Treffer von Stefan Lorenz mit 1 : 0 in Führung. Nur zwei Minuten später erhöhte Alp Demir auf 0 : 2. Dann erfingen sich die Heimischen etwas und Stefan Schlichenmaier erzielte mit einem Weitschuss hinter der Mittellinie den 1 : 2 Anschlusstreffer (21.). Es dauerte aber nur drei Minuten und Stefan Lorenz erzielte per Kopf das 1 : 3. Als dann James Abiso mit gelb/rot vom Platz musste, war es endgültig um die Heimischen geschehen. Die Gäste erzielten noch vor der Pause die Treffer 4 (44.) und 5 (45.) durch Rene Hellermann. Mit dem Halbzeitstand von 1 : 5 ging es in die Kabinen.

In der Halbzeit mussten dann drei neue Kräfte eingewechselt bzw. ausgewechselt werden, damit die zweite Mannschaft am Sonntag genügend Spieler zur Verfügung hat. In der 48. Minute war dann Fabian Ponholzer nach einem Eckball erfolgreich und erhöhte auf 1 : 6. Nur 5 Minuten später klatschte ein Schuss von Alp Demir an die Querlatte und in weitere Folge hatten die Gäste das Visier etwas zu hoch eingestellt und trafen das Tor nicht mehr. Einmal hatte Lukas Hofmann die Chance, den 2. Treffer für die Kufsteiner zu erzielen, er schob den Ball aber neben das Gehäuse. Die Gäste erzielten dann in der Nachspielzeit durch Lukas Lamp den Endstand zum 1:7.

Fazit: Die spielerisch und körperlich unterlegene Heimmannschaft konnte gegen eine starke Gästemannschaft das Debakel nicht verhindern und zeigte aber Moral, allem voran die Routiniers Schlichenmaier und Karayün, die die jungen Spieler immer wieder aufmunterten und im Rahmen ihrer Möglichkeiten gute Anweisungen gaben.

Fotos: FC Kufstein