Erol-Festspiele im Grenzlandstadion!

Die junge und sehr unerfahrene Heimmannschaft startete zwar sehr engagiert in dieses Spiel, die erste Chance fanden aber die Gäste vor. Ibrahim Poprzanovic konnte sich in Minute 14 mit einer Glanztat aber auszeichnen. Nach schwachem Abwehrverhalten und einer unglücklichen Aktion vom Tormann war der erfahrene Sedat Erol zur Stelle und erzielte das 0 : 1 (21.). Auf Kufsteiner Seite erwähnenswert ein Weitschuss von Tobias Albrecht, den Tormann Christian Gründhammer aber sicher parierte. In der 32. Minute hätte Sedat Erol alleinstehend am langen Eck das 0 : 2 machen müssen, er vergab aber. Besser machte es Paul Weigand in der 35. Minute, dessen Weitschuss zum 0 : 2 im Netz zappelte. Mit diesem Spielstand ging es in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit merkte man der Kufsteiner Mannschaft an, dass sie dem Erwachsenenfußball noch nicht gewachsen war und die Gäste führten sie regelrecht vor. Sie erzielten die Tor fast nach Belieben, das eine schöner als das andere. Sedat Erol bediente Daniel Wieser, der den Ball nur mehr zum 0 : 3 über die Linie drücken musste (56). Mit der ersten Ballberührung erzielte der eingewechselte Sezgin Erol das 0 : 4 (62.) und sein Bruder war dann für die Treffer zum 0 : 5 (65.) und zum 0 : 6 (76.) zuständig. Sezgin legte dann in der Schlussminute noch das 0 : 7 nach.

Fazit: Eine inferiore Leistung und die überragenden Erol-Brüder waren für die hohe Heimniederlage der Kufsteiner verantwortlich und mit solchen Leistungen wird es schwer, die Liga zu halten.

Fotos: FC Kufstein