Der TFV Kerschdorfer Tirol Cup bleibt in Schwazer Hand!

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Der FC Kufstein wollte heute Revanche nehmen für den im letzten Jahr im Elfmeterschießen verlorenen Cup. Nachdem beide Mannschaften erst am Freitag ihre letzten Meisterschaftsspiele absolvieren mussten – Schwaz verlor zuhause gegen Anif mit 0:6; Kufstein hatte zudem auch noch die Reise nach Dornbirn und verlor dort 2:1 – stand nur 48 Stunden später das Cupspiel auf dem Programm. Nachdem im Vorfeld einige Unstimmigkeiten über Austragungsort und Termin zu Tage traten, ließ es sich die „Heimmannschaft“ (obwohl im Spielbericht anders dargestellt) nicht nehmen und wahrte ihre Chance.

Doch nun zum Spiel. Von Beginn an entwickelte sich ein flottes Spiel und man merkte, wer als Sieger vom Platz gehen will. Die Schwazer sehr aggressiv und im Aufbauspiel sehr gefällig, hatten sie bereits in der 1. Minute im Anschluss an einen Eckball ihre erste Möglichkeit. Tormann Julian Weiskopf konnte sich aber erstmals auszeichnen. In weiterer Folge bekamen die Kufsteiner das Spiel etwas besser unter Kontrolle, die Chancen verzeichneten aber die Mannen von Bernhard Lampl. In Minute 15 konnte sich Julian Weiskopf gleich zweimal auszeichnen und die Führung verhindern. Auch einen Freistoß konnte er gut parieren (22.). In Minute 34 dann der Führungstreffer durch Hannes Kinzner und nur 2 Minuten später zappelte der Ball erneut im Tor der Kufsteiner, Torschütze zum 2:0 war Michael Knoflach. Kurz vor der Pause vergab Mo Idrissou nach Zuspiel von Daniel Wurnig alleinstehend vor dem Gästetor. Mit 2:0 ging es in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn dann gleich die kalte Dusche. Patrick Knoflach stand nach einem Eckball am kurzen Eck und traf per Kopf zum 3:0 (51). Nachdem Niko Schneebauer in Minute 57 auf 3:1 verkürzte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Doch diese Hoffnung dauerte nicht lange, denn nur eine Minute später erhöhte Michael Knoflach auf 4:1. Dabei machte Tormann Julian Weiskopf keine gute Figur. Wiederum nur eine Minute dauerte es, bis das nächste Tor fiel, dieses Mal war wieder Kufstein dran in Person von Mo Idrissou. Es dauerte aber nicht lange und Schwaz stellte den 3-Tore-Vorsprung wieder her. In Minute 66 traf David Oberortner zum 5:2. Als den Kufsteiner nach Foul im Strafraum ein Elfmeter zuerkannt wurde, ließ sich der scheidende Kapitän Mathias Treichl nicht bitten und brachte den Ball unhaltbar zum 5:3 im Kasten unter. Einige Minuten später dann Aufregung am Spielfeld. Mo Idrissou verkürzte per Kopf auf 5:4, doch der Treffer wurde wegen angeblichen Fouls nicht gegeben. Den Schlusspunkt in diesem trefferreichen Cupfinale setzte Harald Chihak, der den nach Foul von Sandro Gavric verursachten Elfmeter sicher verwandelte. Endstand also 6:3 für Schwaz und somit den Titel aus dem letzten Jahr souverän verteidigt.

Eines sei aber noch anzumerken: Die Vergabe des Finales und der Termin sollte vom Verband in Zukunft bereits im Jänner oder Februar festgesetzt werden und nicht erst zwei Wochen vorher.