Geschichte

Die Geschichte des FC Kufstein
Es begann alles im Jahre 1919

Nachdem der Fußballsport um die Jahrhundertwende aus England auch nach Österreich gekommen war, dauerte es noch rund zwanzig Jahre, bis sich auch in Kufstein begeisterte Freunde des runden Leders zusammenfanden.

Anfang August 1919 konstituierte sich in einer Gründungsversammlung im Gasthof Neuwirt aus den dort versammelten Fußballern Arthur Lamche, Emmerich Buchauer, Karl Link, Rudolf Monitzer, Hermann Schlüter, Anton Schmid, Hans Schwaiger, Peter Zott, Josef Höhne, Robert Huttig, Friedl Issinger, Alois Schmid, König, Bamberger und Kremmel der Sportverein Kufstein. Triebfeder dieser Vereinsgründung war neben Bamberger vor allem der in Kufstein ansässig gewordene Lamche, vorher bekannter Spieler namhafter deutscher Ligavereine.

Gründungsmannschaft

Stehend von Links: Bamberger, Issinger, Kremmel, Lamche, Schmid, Schlüter, Hähne, Monitzer
Kniend von Links: Link, Zott, König

Die Fußballplatzeröffnung am 13. 09. 1925

Als Markstein in der Entwicklung des Kufsteiner Sportgeschehens kann aber die Inbetriebnahme des neuen Sportplatzes in der Feldgasse betrachtet werden. Der von Bürgermeister Josef Egger dem „Fortschrittlichen Bürgerverein“ als Tummelplatz für Jugend gewidmete Grund, einmalig in seiner Lage durch die Ostseite natürliche Erhöhung, steigerte in Kufstein das Interesse für den Fußballsport erheblich.

Die Nachkriegszeit

Nach dem Ende des Weltkrieges kam dann aber eine neue Basis für den Fußballsport Kufstein. Trotz enormer politischer und finanzieller Hindernisse wurde der Verein als erster in Tirol von den Brüdern Hofer, Anhell, Henninger, Wechselberger und Frizzera reaktiviert. Der sofort aufgenommene Spielbetrieb mit prominenten Gegnern aus dem In- und Ausland brachte die Kufsteiner in Massen als Zuschauer in die Feldgasse, so dass der Verein einen erfreulichen Aufschwung erlebte. Ausschlaggebend dafür war wohl auch, dass der von den Kriegswirren in unsere Gegend verschlagene Nationalstürmer und Rapidkanonier Franz „Bimbo“ Binder hier „Endstation“ feierte. Er wurde von den Kufsteiner Fußballern gastfreundlich aufgenommen und in die Mannschaft geholt. Drei Monate lang spielte Binder nun bei Kufstein und stand den Heimischen nicht nur als schussgewaltiger Stürmer, sondern besonders auch als Trainer und Berater zur Seite.

Stehend von Links: Unterhuber, Nothegger, Hofer, Sissy, Petracek, Anhell, Ritter, Schiedsrichter Demmer
Kniend von Links: Gottfried Hofer, Nachbauer, Kaufmann, Binder

Die Kampfmannschaft von 1963/1964

Stehend von links: Betreuer Rosznyai, Tapfer, Schrapfeneder, Schwab, Widschwentner, Oberhauser, Zausinger, Linzmair, Trainer Strasser
Kniend von Links: Schlener, Jesacher, Baumann, Lanner, Urban